Geschichte der Hochspannungsleuchtröhren

Neon ist ein chemisches Element, das sogar zu 1/65.000 in der natürlichen Erdatmosphäre enthalten ist.

Der Britische Chemiker Sir William Ramsey und Morris Travers entdeckten das Element in der Erdatmosphäre im Jahre 1898.

Ramsey und Travers nannten das Gas 'Neon', was im griechischen soviel heißt wie 'Neu'.

Dennoch sollte es bis zum Jahre 1910 dauern, als Georges Claude bei Experimenten den unverwechselbaren 'Glow' bei der Elektrifizierung von Neon feststellte. Die damals spektakulären Effekte werden bis zum heutigen Tag in der Werbeindustrie eingesetzt.

Die meisten Neon Signs sind mit Neon oder Argon gefüllt. Die verschiedenen Mixturen dieser Gase, zusammen mit dem Leuchtstoff an der Innenseite des Neonglases und der Glasfarbe selbst ergeben diese brillanten Farben.

Neon Signs werden heute nahezu genauso produziert, wie vor 60 Jahren. Dieser Prozess ist bis heute einfach nicht durch Maschinen rationalisierbar. Daher können Sie immer sicher sein, ein handwerklich gefertigtes Unikat zu besitzen.

Im Produktionsablauf werden die Neon-Glasstäbe erwärmt und vom Glasbläser in Buchstaben oder Konturen, in allen erdenklichen Formen, gebogen. Hierbei orientiert er sich an maßstabsgetreuen ( 1:1 ) Vorlagen die zuvor von Hand oder am Computer erstellt wurden. Anschließend werden die Leuchtröhren mit Leuchtstoff bestäubt und Elektroden an den Enden angeschmolzen. Abschließend wird in den Röhren ein Hochvakuum erzeugt und mit dem Edelgas gefüllt.

 

Get Adobe Flash player